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Unsere Einrichtung

In einem ehemaligen Wohnhaus mit großem, natürlichem Gartengelände in Ratingen-Mitte sowie auf einer Streuobstwiese mit Kindergartenbauwagen in Ratingen-Eggerscheidt befinden sich die beiden Standorte des Waldorfkindergarten Rafael. Unser Kindergarten ist als Elterninitiative organisiert und die Elternschaft übernimmt einen wesentlichen Teil der Organisation und Mitgestaltung des Lebens im Kindergarten.

Betreuungsangebot

Im Mutterhaus in Ratingen-Mitte betreuen wir in zwei altersgemischten Gruppen jeweils bis zu 25 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Unsere Waldgruppe in Ratingen-Eggerscheidt können insgesamt 15 Kinder ab drei Jahren besuchen. Ergänzt wird unser Betreuungsangebot durch Eltern-Kind-Spielgruppen, welche Dienstagvormittag im Mutterhaus des Kindergartens stattfinden.

Betreuungszeiten

Bei uns können Eltern zwischen drei verschiedenen Betreuungsformen wählen.

  • Waldgruppe mit einer Wochenbetreuungszeit von bis zu 35 Stunden in der Zeit von 8.00 h bis 14.00 h
  • Kindergartengruppe mit einer Wochenbetreuungszeit von bis zu 35 Stunden in der Zeit von 7.00 h bis 14.00 h
  • Tagesstättengruppe mit einer Wochenbetreuungszeit von bis zu 45 Stunden in der Zeit von 7.00 h bis 16.00 h bzw. freitags 15.00 h

Pädagogik

Als Waldorfkindergarten orientieren wir uns am Menschenbild Rudolf Steiners. Unser pädagogischer Rahmen ergibt sich aus dem klaren Rhythmus im Tages-, Wochen- und Jahreslauf und dem Anspruch, als pädagogische Fachkräfte tätiges Vorbild für die uns anvertrauten Kinder zu sein. Denn die Grundpfeiler der Waldorfpädagogik sind auf der einen Seite der Erwachsene, der mit Freude seinen Tätigkeiten nachgeht und so die Stimmung erzeugt, in die das Kind vertrauensvoll hineinschlüpfen kann (Vorbild und Nachahmung) und auf der anderen Seite sind es der Rhythmus und das wiederkehrende Tun, die dem Kind im Kindergartenalter Geborgen und Sicherheit geben (Rhythmus und Wiederholung).

Spiel und Spielmaterialien

Wir bieten den Kindern natürliche sowie überwiegend handgefertigte Spielmaterialien. Um die Fantasie der Kinder anzuregen, sind diese Dinge schlicht und freilassend gestaltet. Die Kinder sollen bei uns vor allem Zeit für das freie und fantasievolle Spiel haben, in dem sie ihre Individualität am besten entwickeln können.

Tägliches Tun

Die Kinder erleben in ihren Gruppen vielfältige Anregungen in Form von Reigen und Fingerspielen, Handarbeiten, Kneten, Singspielen und Märchen erzählen. Das Feiern der christlichen Jahresfeste hat einen großen Stellenwert. So wird die kindliche Seele genährt und gleichzeitig die motorischen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten ausgebildet. Sprachförderung erleben die Kinder im alltäglichen Leben, weil auf sinnvolle und schöne Sprache großer Wert gelegt wird.

Wald und Garten

Die Kinder in den Hausgruppen gehen jeden Tag bei jedem Wetter an die frische Luft. Wenn es die Gruppensituation zulässt, gehen wir im Frühling, Sommer und Herbst einmal in der Woche in den Wald oder den nahe gelegenen Park und verbringen den Vormittag dort. Das Vertrauen in sich und in die Welt wird so gestärkt. Die Kinder begegnen der Natur mit großem Interesse. Die Waldkinder treffen sich morgens an ihrem Stammplatz am Kindergartenbauwagen. Von dort ziehen sie nach dem Frühstück an fast allen Tagen in den Wald und verbringen dort den Vormittag bis zum Mittagessen.

Gesunde Ernährung

In den Hausgruppen wird das Frühstück gemeinsam in den Gruppen zubereitet und eingenommen. Dabei helfen die Kinder, z. B. das Korn für die Brötchen zu mahlen oder Obst für Müsli klein zu schneiden. Die Waldkinder bringen ihr eigenes nahrhaftes Frühstück von zu Hause mit. Das Mittagessen wird für alle Gruppen täglich von unserer Köchin frisch zubereitet. Alle Mahlzeiten sind vollwertig und werden aus kontrolliert biologisch-dynamischen Produkten hergestellt.

Eurythmie

Einmal wöchentlich kommt eine Eurythmistin zu uns in den Kindergarten. Dann findet für alle Kinder ab vier Jahren Eurythmie statt. Die Kinder tauchen ein in kleine Geschichten und sie lassen ihren Körper ausdrücken, was die Seele empfindet. Sprache und Musik werden in ein innerliches Erleben gebracht und als Geste und Gebärde in Bewebgung abgebildet.